Nach dem unglaublichen Erfolg des Simi Festivals präsentiert Mainstetten auch in diesem Jahr wieder zwölf Live Acts auf dem ebenen Freiland. In familiär kleinem Rahmen bietet das Festival unbekannten Bands die Chance, die ersten Sprossen ihrer Karriereleiter zu erklimmen. Auch heuer findet das Festival wieder einen ganzen Tag lang – beginnend an einem Samstag am Vormittag – statt und bringt Musikgenres von Alternative Rock bis hin zu Metal an das Publikum.

Was ist das Fivestival?

Ins Leben gerufen wurde das Event von einigen leidenschaftlichen Musikern, die selbst erfahren haben wie schwer es ist, sich selbst auf einer Bühne präsentieren zu dürfen. Der Weg auf die Bühne ist mit vielen Hürden, einer Menge Anstrengung und noch viel mehr Hartnäckigkeit verbunden. Somit ernannten sie sich selbst zum Veranstalter einer ganz neuen Art von Festival und bieten nicht nur sich selbst sondern auch anderen aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, Bühnenerfahrung im etwas größeren Stil zu sammeln. Der Name kommt eigentlich vom englischen Ausdruck „see me“, was zu deutsch übersetzt so viel bedeutet wie „sieh mich“ oder „schau mich an“. Und genau dafür ist das Festival auch da: Um unbekannte Acts bei einem ihrer vielleicht ersten Bühnenauftritte vor einem etwa 5.000 Mann starken Publikum kennenzulernen.

Das Publikum genießt dabei den großen Vorteil eines völlig kostenfreien Eintritts. Aus Sicherheitsgründen jedoch ist ab einer Aufnahme von 5.000 Leuten Schluss; diese 5.000 Leute erhalten ein Stoffarmband, mit dem sie nicht nur selbst nach einem kurzzeitigen Austreten nachweisen können, dass sie bereits im Konzertgelände waren. Auch für die Organisatoren ist so ein sichereres Kontrollieren und In-Maßen-halten der Besuchermenge möglich. Finanziert wird das Simi Festival von großzügigen Sponsoren und einem Teil der Einnahmen durch Getränke und Snacks.

Die Acts

Zwei Acts aus dem Vorjahr beehren Mainstetten auch heuer wieder. Neben Easy P. und The No Ones erwartet die Besucher heuer auch harter Sound aus der Metalecke von Curious und Low Flight. Auf den guten alten Garagenrock verzichten die Veranstalter ebenfalls nicht und holt sich mit The Damaged die 60er Jahre zurück. Die Vielseitigkeit des Rockgenre lassen also nichts zu wünschen übrig und bietet aus vielen Kategorien neue Songs und neue Gesichter.

Das Festival

Der Startschuss fällt um zehn Uhr vormittags am jeweiligen Samstag.

Um acht Uhr startet bereits der Einlass, den ersten Gitarrenriff gibt es pünktlich um zehn Uhr vormittags zu hören. Die einzelnen Acts spielen jeweils in einem Zwei- bis Dreistundentakt und überzeugen mit Bühnenpräsenz und Sound. Während des gesamten Showspektakels sind rund um die Uhr an mehreren Orten die verschiedensten Stände zu finden, wo Speisen, Getränke und auch Souveniers gekauft werden können.

Eine Pause zwischen den Acts gibt es kaum; höchstens die Vorbereitungszeit, die die jeweiligen Musiker brauchen. Ansonsten gibt es nur eine einzige längere Unterbrechung der Musik, in der jedoch mit einem Special Guest anderweitig für Unterhaltung gesorgt ist. Um den Überraschungseffekt nicht komplett zu zerstören wollen wir an dieser Stelle nicht detaillierter darauf eingehen.

Bis zum Vormittag des Folgetages genießt das Publikum Eintertainment vom Feinsten, denn wer gerade erst dabei ist, sich bekannt zu machen, der legt sich dabei ganz besonders ins Zeug. Am Sonntagnachmittag machen sich die Veranstalter und Techniker bereits wieder an den Abbau der Bühnenkonstruktion und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Und was passiert zwischen Vor- und Nachmittag? Da folgen erneut ein paar Überraschungsgäste, die zuvor noch vergnüglich mitten in der Menge gestanden und die Musiker bejubelt haben.

Sicherheit am Fivestival – Einsatzkräfte und Sicherheitsmaßnahmen

Bei einer erst zum zweiten mal stattfindenden Veranstaltung in diesem Ausmaß ist so manch ein Kritiker oder Besucher skeptisch. Es kann aber ruhigen Gewissens gesagt werden, dass die Veranstalter alle notwendigen behördlichen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit erfüllen. Während der Veranstaltung sind rund um die Uhr Feuerwehr, Rettungskräfte und Sicherheitsfachkräfte vor Ort. Die Bühnenkonstruktion erfolgt streng nach Bauplan und Vorgaben und in jeder Himmelsrichtung sind ein bis zwei Fluchtwege gekennzeichnet. Kommt es tatsächlich einmal zu einer Notsituation, so wird das Konzert laut der Veranstalter sofort abgebrochen, da die Sicherheit der Besucher in weitest möglichem Maß gewährleistet sein soll.

Am Eingang werden Sicherheitskontrollen durchgeführt. Also lasst Schlagstöcke, Elektroschockgeräte oder Schlagringe gleich zu Hause. Wir wollen ein friedliches Fest feiern!

In solchen Situationen – egal ob es sich nur um einen Wetterumschwung oder andere Gegebenheiten handelt – ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Der Mensch ist ein Rudeltier, und wer durch sein eigenes Verhalten andere in Panik versetzt, setzt sich nicht nur selbst, sondern auch andere einem immens großen Verletzungsrisiken aus. Deshalb werden die Besucher darauf hingewiesen, den Anweisungen des Sicherheitspersonals Folge zu leisten und Ruhe zu bewahren.

Auf geht’s!

Wenn ihr Lust auf harte Gitarren schwungvolle Drums und satte Bässe bekommen habt, dann schaut euch doch im August unser Spektakel in Mainstetten an! Alles was ihr braucht ist gute Laune und Stehvermögen, vielleicht den ein oder anderen Euro, Sonnenschutz und Klamotten zum Wechseln; alles andere bekommt ihr von uns. Übrigens: Da auch wir verpflichtet sind, eine Registrierkasse zu führen, haben wir zwei Zahlungsmöglichkeiten, damit ihr nicht eure wertvollen Bankomat- und Kreditkarten mit her nehmen müsst. Neben der ohnehin meist üblichen Barzahlung sind in unsere Armbänder spezielle Chips integriert, auf die ihr jegliche Konsumation im Konzertgelände aufbuchen könnt, auch im Souvenirshop. Zu Beginn ladet ihr euch euer mitgebrachtes Geld einfach auf den Chip, der dann wie eine Art Guthaben gehandhabt wird.

Also hopp, worauf wartet ihr noch?